Tina Laube

©Josefin-Marie-Christin Sternbauer

studierte Musik- und Bewegungspädagogik/ Rhythmik an der Hochschule für Musik Basel und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, wo sie 2020 den Bachelor mit Auszeichnung abschloss.

In Wien setzt sie nun ihr Studium im gleichnamigen Master fort.
Im Zuge dessen vertieft sie sich auf Improvisation und Neue Musik im künstlerischen und vermittelnden Kontext, sowie angewandte Musikphysiologie im Instrumentalunterricht.

Ihre künstlerischen Schwerpunkte sind Improvisation und neue Musikströmungen, sowie Embodiment in Komposition, Interpretation und Performance.

Nachgefragt – Tina Laube im Gespräch.

1. Wie beschreibst du deinen Zugang zur Rhythmik?

In der Arbeitsweise der Rhythmik sehe ich einen Weg Musik wahrzunehmen, Musik zu begreifen sowie mit dem gesamten Körper zu musizieren und darüber hinaus, sich selbst mit Kunst und Kultur, den eigenen Sinneswahrnehmungen und im Miteinander zu verbinden, um daraus mit Musik, Bewegung und Sprache, in all ihren Facetten, kreativ zu handeln.

2. Was ist für dich das Besondere bei der rhythmischen Arbeit?

Die rhythmische Arbeit wünscht, ermöglicht und erfordert eine Offenheit gegenüber Mitmenschen, Begegnung sowie die Wahrnehmung, Reflexion und Wertschätzung individueller Entwicklungsprozesse in künstlerisch – pädagogischen und künstlerischen Settings.

Während meines Studiums Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmik habe ich einen achtsamen Blick für die Stärken, Bedürfnisse und den Charakter meines Gegenübers und für mich selbst entwickelt. Eine Fähigkeit, welche meine musikpädagogischen und künstlerischen Tätigkeiten maßgeblich prägt.

3. In welchen Arbeitsfeldern bist du aktuell tätig?

Ich gebe privaten Violinunterricht mit ganzheitlichen Ansatz in Wien und Umgebung und spezialisiere mich im Zuge meines Masterstudiums auf Rhythmik im Bereich der musikalischen Nachwuchsförderung.

Außerdem spiele ich hier und da ein Konzert, performe im Feld von Musik und Bewegung und bin Initiatorin des Kollektiv Echtzeit, einem taufrischen Ensemble für Improvisierte Musik in Wien.

4. Mit welcher Alters- und Zielgruppe arbeitest du überwiegend?

Ich unterrichte Violine mit Schüler:innen jeden Alters und arbeite mit Jugendlichen Gruppen, zum Beispiel am Sächsischen Landesgymnasium für Musik Carl Maria von Weber.

5. Welche Elemente und Leitlinien spiegeln dich und deine Arbeit wieder?

Ich habe gelernt mit meinem ganzen Körper zu gestalten und mein Instrument als Werkzeug meines eigenen Ausdruckes zu verstehen.
Bewegung klingt in mir, Sprache klingt in mir und Klang löst Bewegung in mir aus, meine Bewegung erzeugt Klang.

Diese Verbindung zu ergründen, ist für mich unendlichen Quelle für Musikschaffen und Musiklehren.

6. Wofür möchtest du gerne gesehen und angesprochen werden?

Wenn jemand eine Violinlehrerin mit ganzheitlichen Ansatz sucht, oder eine Workshopleiterin für Rhythmik/Improvisation Musik und Bewegung mit Jugendlichen und Erwachsenen, in Multiplikation und Freizeitbereich.

Wenn sich jemand ein Konzert mit Improvisierter Musik oder Performances mit Musik und Bewegung wünscht.

7. Was möchtest du gern ins Leben rufen?

Ich möchte gern selbst leben und andere dazu anregen, mit einer inneren Offenheit, Neugierde und Achtsamkeit sich selbst, Mitmenschen, Musik und Kunst zu begegnen.

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